Alle Jahre wieder…..

 

 

... so beginnt ein Vielen bekanntes Weihnachtslied. Doch bevor es so weit ist, breitet sich in der Adventszeit rege Geschäftigkeit aus. Auch in der Pfarrei konnte  man dies spüren. Hier ging es natürlich nicht um den richtigen Weihnachtseinkauf oder passende Geschenke sondern um den adventlichen Schmuck der Pfarrkirche. Der Adventskranz mit seinen Kerzen und Schmuckbändern steht im Mittelpunkt dieser Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Obwohl der Brauch noch nicht so alt ist, hat er sich schon zum festen Bestandteil, ja zur Mitte der Erwartung etabliert. Die erste Idee für so einen Kranz stammte von Johann Hinrich Wichern, einem Theologen und Erzieher. Er wollte damit seinen Straßenkindern die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen. Ursprünglich hatte der Kranz 24 Kerzen, wurde dann aber als kleinere Varianten aus Tannengrün und mit 4 Kerzen hergestellt. Hierbei hat jedes Element des Kranzes eine Bedeutung. Tannengrün stehen für Hoffnung und Leben, die Kerzen sollen damit die zunehmende Erhellung in Vorfreude auf das Licht der Welt (Jesus) ausdrücken, die Kreisform symbolisiert den Erdenkreis und ist die Erinnerung an das ewige Leben.

In vielen Familien und Pfarreien ist der Adventskranz ein fester Bestandteil der Vorbereitungszeit auf Weihnachten geworden. Auch die Pfarrei  Vilsbiburg ist sich dieses Brauchtums verpflichtet und so wird am ersten Adventssonntag im Altarraum ein Kranz hängen. Dieser wurde nach umfangreichen Vorarbeiten von fleißigen Helferinnen der KAB  per Hand gebunden und mit Kerzen und Bändern geschmückt. Stadtpfarrer Peter König konnte sich persönlich vom gelungenen  Ergebnis überzeugen. Er sprach allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen beitrugen, seinen herzlichen Dank aus.

 

Monika Kaspar