Stellvertretende Fusswallfahrt zum Gnadenort Altötting

 

 

 

Bereits zum 5ten Mal fand die Fußwallfahrt von Vilsbiburg nach Altötting statt. Heuer hätten sich viele angemeldet, doch wegen Coronavorschrift konnte nur Stadtpfarrer Peter König und ein Begleiter die 40 km zu Fuß, stellvertretend für die Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf gehen. Wegen Coronavorschrift war der Aufbruch erst um 5.00 Uhr möglich. Nach 12 Stunden war dann der Pilgergottesdienst in der Bruder Konrad Kirche in Altötting. Dazu kamen etliche mit dem Auto nach. Wer hätte im Januar 2020 an solche Auswirkungen gedacht. Auch Pfarrer Peter König dachte damals beim ersten Lock down, in wenigen Wochen ist alles überstanden, dann geht es schon weiter. Doch wir alle wissen, Vieles geht nicht mehr. So lautete das Wallfahrtsmotto in Altötting für 2021: "Seht ich mache alles neu" (Offb. 21,5a). Bitten wir hier am Gnadenort- der Herr möge durch die Fürsprache Mariens alles neu machen. Pfarrer Peter König dankte seinem Begleiter, der sich mit ihm in der Dunkelheit auf den Weg gemacht hat. Es ist kein Spaziergang von Vilsbiburg hierher, vielleicht drücken auch die Blasen, doch das Ziel, hat uns hier zusammengeführt. Hier vor der Gnadenkapelle gingen wir in die Knie und dankten und baten für die Anliegen und Sorgen die uns anvertraut wurden, stellvertretend für die Pfarreiengemeinschaft. Gehen Sie einmal erhoben Hauptes  um die Gnadenkapelle, dann sehen und lesen Sie, wie Maria auch heute als Fürsprecherin, Helferin für uns da ist. Möge sie auch jetzt in der Zeit der Coronapandemie als Beschützerin, als Heil der Kranken zur Seite stehen. Der Pilgergottesdienst in der Bruder Konrad Kirche endete mit dem Reliquiarsegen des hl. Bruder Konrad.

 

 

Stadtpfarrer Peter König sagte vor der Gnadenkapelle: Der Priester betet täglich stellvertretend für die Pfarrei, Pfarreiengemeinschaft das Brevier. Heute bin ich stellvertretend für die Pfarreiengemeinschaft den Weg zum Gnadenort Altötting gegangen.


Pfarrer Peter König