Freundschaftliches Treffen beim Kreis „Menschen mit Behinderung“

Bewegender Gottesdienst und harmonische Begegnungen

 

 

Vilsbiburg. Mehr als 90 Teilnehmer feierten mit ihren Gästen am Samstag im Altarraum der Stadtpfarrkirche mit Stadtpfarrer Peter König und dem afrikanischen Priester Yves Lucien Evaga Ndtana einen aufbauenden Gottesdienst, dessen Lieder von Christine Gschwandtner an der Orgel begleitet wurden. Anschließend trafen sich die Teilnehmer im Pfarrsaal zum Begegnungs-Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem bunten

Unterhaltungsprogramm mit Zauberer Gerald Forster.

 

 

Stadtpfarrer König überraschte die Gottesdienstbesucher mit einem persönlichen Brief, der den Titel: “Du bist ein Brief Christi“ trug und das Thema des Gottesdienstes

beinhaltete. Jeder fühlte sich von den aufbauenden Texten des Briefes angesprochen, deren Botschaft der Stadtpfarrer in einer Dialogpredigt mit den Anwesenden gemeinsam heraus arbeitete. Engagiert und mit Freude brachten sich vor allem die jungen Menschen in den Dialog mit ein, jeder konnte persönliche Anregungen für sich mit nach Hause nehmen.

Wie es bei diesem Gottesdienst Tradition ist, gedachte der Kreis auch der Verstorbenen dieses Jahres, mit einem Gebet und dem Entzünden einer Kerze wurden ihre Namen noch einmal in Erinnerung gerufen. Am Schluss erteilten die beiden Priester den Anwesenden den Einzelsegen, während Christine Gschwandtner die feierliche Handlung mit meditativer Orgelmusik begleitete.

 

 

Anschließend hieß Martha Berger die Gäste im herbstlich geschmückten Pfarrsaal willkommen. Einen besonderen Gruß entbot sie den Bewohnern des Hauses Pater Viktrizius In Bonbruck mit ihren Betreuerinnen, sowie der Gruppe „Miteinand“ aus Aham–Loizenkirchen mit ihren Begleiterinnen. Die Sprecherin bedankte sich vor allem auch beim Helferteam der Pfarrei Vilsbiburg, den Damen des Frauenbundes und der KAB für das ansprechende Kuchenbuffett, das Kaffeekochen und den Service im Pfarrsaal. Sie ist stolz auf das gute Miteinander dieses Helferteams, das schon seit Jahrzehnten zum Wohl der Menschen mit Behinderung zusammen arbeitet. In fröhlicher Stimmung ließ man sich Kuchen und Kaffee schmecken. Karola Hussinger, Inge Schöttl und der Student Simon Bachmayer fanden sich anschließend mit den jungen Menschen zu lustigen Spielen zusammen, bis sich der beliebte Zauberer Gerald Forster ankündigte. Gebannt verfolgte das Publikum, inzwischen eine richtige Fan-Gemeinde des Magiers, die Vorstellung. Natürlich bezog der große Meister auch einige Zuschauer in seine Show mit ein, die ihm mit Stolz zur Seite standen. Mit tosendem Applaus wurde der Magier verabschiedet, nachdem er dem Pfarrsaal kurzfristig einen kleinen Schneeschauer bescherte. „Es war wieder ein gelungener Nachmittag mit guten Gesprächen, die uns sehr wichtig sind“, sagte ein Mitglied des Kreises beim Abschied.

 

 Martha Berger