Kriegerjahrtag in Gaindorf

 

 

Coronabedingt fand der Kreigerjahrtag in der Pfarrei "St. Peter und Paul" Gaindorf in schlichter, einfacher Form statt. Beim Gottesdienst war nur die Fahnenabordnung des Krieger- und Soldatenvereins Gaindorf. Nach dem Gottesdienst in entsprechendem Abstand und mit Mund-Nasenmaske, fand vor dem Kriegerdenkmal das Gedenken der gefallenen und vermissten Soldaten statt. Der Vorstand der KSK Gaindorf, Herr Andreas Holzner, gedachte der verstorbenen Vereinsmitglieder der vergangenen fünf Jahre. Es ist eine Tatsache: die Geschichte der Menschheit ist mit Blut und Tränen geschrieben. Leid und Krankheit, Morde und Kriege stehen auf der Tagesordnung der Geschichte, so die einleitenden Worte des Pfarrers von Vilsbiburg. In den Fürbitten wurde der Gewalttaten, von Unrecht und von furchtbaren Geschehen auf den Kriegsschauplätzen gedacht. So Viele leben in ständiger Angst und werden schuldlos getötet. Es wurde für die vielen Millionen Toten der letzten Kriege auf den Kriegsschauplätzen der Welt, der vielen hinterbliebenen Angehörigen und der durch den Krieg Geschädigten gebetet. Im Segensgebet sprach Stadtpfarrer Peter König: "Herr, himmlischer Vater! Im Gedenken unserer Gefallenen haben wir uns hier eingefunden. Sie lebten einst unter uns; wir wollen ihr Andenken bewahren. Ihr Tod, der uns mit Schmerz erfüllt hat, ist uns Auftrag, Frieden zu stiften in unseren Familien, in unserer Gesellschaft und unter den Völkern. Nach dem gemeinsamen Vater unser und während des stillen Gedenkens sang ein kleiner Teil des Chores unter der Leitung von Irmgard Blenninger, in entsprechendem Abstand das Lied: Ich hatte einen Kameraden.

 


Pfarrer Peter König