Mütterverein Gaindorf besucht beliebte Wallfahrt im Erdinger Land

 

 

Es ist anzunehmen, dass bereits im 15. Jahrhundert eine Wallfahrt nach Maria Dorfen bestanden hat. Nun reihte sich der Mütterverein mit ihrem geistlichen Beirat, Stadtpfarre Peter König in die Reihe der Pilger ein. Der frühere Mesner verstand es seine Kirche den Besuchern in einer ausführlichen Führung nahezubringen. Aber nicht nur die Kirche, sondern auch die umliegenden Gebäude wurden sehr genau erklärt. Das spätgotische Gnadenbild im Hochaltar inmitten des Rokokoaltars von Egid Quirin Asam (1784) . Die heutige Kirche ist ein Neubau, der wegen eines Einsturzes des gesamten Kirchengewölbes im Jahre 1782 erforderlich wurde. Unter Einbeziehung der alten Chormauern schuf der Erdinger Mauerermeistern Matthias Rösler eine frühklassizistische Wandpfeilerkirche. Das Dorfner Gnadenbild wird von vielen Betern aus der Stadt Dorfen und dem Erdinger Land sowie von Kunstfreunden aufgesucht. Pfarrer Peter König zelebrierte eine Marienmesse und ging in seiner Predigt auf die Hochzeit von Kanaa ein.

 

 

Maria sah die Not der Brautleute, möge Maria auch die Nöte unserer Zeit sehen, denn in den letzten zwei Jahren, der Coronazeit ist auch bei uns der Wein der Freude ausgegangen. Ja, viele leiden unter Einsamkeit, wissen nicht wie es weitergeht. Bitten wir die Gottesmutter um Fürsprache, um Hilfe für die Kranken, für Menschen die uns am Herzen liegen, für Menschen, die uns ihre Sorgen und Nöte anvertraut haben. Anschließend ging es weiter nach Hinterberg und alle bestellten die bekannte Hinterberger Haustorte. Ein Gedicht, zerfließt auf der Zunge. Es war ein erlebnisreicher Nachmittag und alle kehrten gestärkt nach Hause zurück.

 

 

Pfarrer Peter König