Kircheneintritt

In Zeiten, in denen viele Gläubige der kath. Kirche den Rücken kehren und austreten, gibt es doch auch Lichtblicke, die zu hoffen wagen. Es gibt immer wieder, wenn auch eher selten, Erwachsene, die sich bewusst für Glauben, Religion und Kirche entscheiden.  Stadtpfarrer Peter König  durfte im Auftrag des Bischofs von Regensburg die Aufnahme einer Erwachsenen in die  Katholische Kirche  vollziehen. Bei der Aufnahme eines Erwachsenen in die Christengemeinde werden Taufe, Kommunion und Firmung nacheinander gespendet.  Alle drei Sakramente werden als Initiationssakramente bezeichnet, durch deren  Empfang der oder die Erwachsene in die Gemeinschaft mit Christus und in die Christengemeinde mit allen Rechten und Pflichten   aufgenommen ist. Sie sind die Voraussetzung für den Empfang alle anderen Sakramente  der Kirche.  Gleichzeitig mit der Mutter, empfing auch deren Tochter das Sakrament der Taufe. Warum aber die Taufbewerberin  diesen Schritt machte, begründet sie wie folgt: „Ich bin aus Tschechien und da ist das nicht so wie der Glaube gelebt wird. Die Frage, warum ich mich entschlossen habe, an Gott zu glauben ist sehr einfach. Ich hatte nicht immer ein einfaches Leben und es gab Situationen, in denen ich Gott bat, mir zu helfen, sich von ihm einen besseren Weg und ein besseres Leben zeigen zu lassen. In diesem Moment sandte Gott mir meinen Mann und seine Familie, die stark glaubt.  Mein Mann und ich haben  zwei wundervolle Kinder und ich kann Gott dafür danken. Und so beschloss ich, mich als Dankeschön an Gott für seine Hilfe taufen und firmen zu lassen. Sobald ich getauft bin, möchten wir  eine Hochzeit in der Kirche haben.“  Soweit die Begründung. Diese Neuaufnahme ist ein kleiner Lichtblick, der hoffen lässt. Stadtpfarrer Peter König drückte seine Freude über dieses Ereignis aus, begrüßte  Mutter und Kind,  im Namen der Pfarrgemeinde und wünschte viele positive Glaubenserfahrungen auf dem weiteren Lebensweg.

Monika Kaspar