Kolpingsfamilie versammelt sich zur Maiandacht in der Pfarrkirche

 

 

Das Thema der Maiandacht mit der Kolpingsfamilie lautete: Maria, unsere Mutter und Fürsprecherin. Präses, Stadtpfarrer Peter König begrüßte die Mitglieder der Kolpingsfamilie und gemeinsam mit Pfarrgemeinderatssprecher Josef Fritz, Vorstandsmitglied, wurden Texte zum Thema vorgelesen. Maria sieht die Not der Brautleute bei der Hochzeit zu Kana. Hier handelt es sich eigentlich um ganz Profanes und manche "Fromme" hätten es lieber gesehen, wenn Jesus auf den Wink seiner Mutter das Hochzeitsfest verlassen hätte. Sie aber verwendete sich für das Brautpaar und der Herr wirkte das erste seiner Zeichen. Er half den Brautleuten aus ihrer Verlegenheit und bereitete ihnen eine zusätzliche Freude. (Joh. 2,1-11) Maria hilft allerdings nicht immer gerade so, wie wir es uns vorstellen. Sie kann und will uns nicht einfach alles Schwere abnehmen. Von Maria ist in der Heiligen Schrift nur ein einziger Satz überliefert, den sie zu Menschen gesprochen hat, ihr Wort bei der Hochzeit zu Kana: "Was er euch sagt, das tut!". Mehr kann und will uns Maria nicht sagen. In den Fürbitten wurde unter anderem gebetet: Wir bitten den Herrn, unser Leben in Frieden und Gesundheit verbringen zu dürfen. Wir vertrauen darauf, in allen Nöten die Sorgen unseres Daseins die Liebe Gottes zu erfahren. Im Gebet zur Muttergottes von der immerwährenden Hilfe beteten alle für die Kranken und vom Leid Geplagten, Mutter Gottes, du Heil der Kranken, bitte für sie. Für alle, die sich in irgendeiner Not befinden, Mutter Gottes, Hilfe der Christen, bitte für sie. Für unsere Stadt Vilsbiburg, Mutter Gottes, du Mutter der immerwährenden Hilfe, bitte für sie. Für alle Ratlosen und Verzweifelten, Mutter Gottes, du Mutter des guten Rates, bitte für sie. Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten sprach der Pfarrer: Herr Jesus Christus, unser Mittler zum Vater, du hast deine eigene Mutter, die seligste Jungfrau Maria auch uns zur Mutter und Fürsprecherin gegeben. Gib dass jeder, der bittend zu dir kommt, durch sie erlangt, was ihm zum Heile gereicht, der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. Stadtpfarrer Peter König spendete am Ende der Maiandacht den eucharistischen Segen. Musikalisch gestaltete die Organistin und Chorleiterin Martina Strobl die Maiandacht.


Pfarrer Peter König