Pfarrei Vilsbiburg begeht den Lichtmesstag

 

 

Am vergangenen Sonntag, feierte die Pfarrei Vilsbiburg in festlicher Weise den Lichtmesstag, dessen offizielle Bezeichnung Tag der Darstellung des Herrn ist. Im passenden Evangelium hört man die Geschichte vom Treffen der  Heiligen Familie mit den beiden alten Leuten Simeon und Hanna, die in Jesus das Licht der Welt sehen. Deshalb  die Kerze als Zeichen für Jesus, im Mittelpunkt. Auch im bäuerlichen Leben spielte das Fest eine wichtige Rolle. Nur an diesem Termin war es für die  Knechte und Mägde  möglich, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Brauch war es auch, den Lichtmessrosenkranz zu beten und den ganzen Kerzenbedarf für ein Bauernjahr weihen zu lassen. Neben den Wachsstöcken und Pfennigkerzen wurden auch die Altarkerzen und schwarze  Wetterkerzen zur Weihe in die Kirche gebracht. Dieser Tradition wurde auch die  Pfarrei  gerecht. Vor  beiden Gottesdiensten weihte Stadtpfarrer Peter König bei den Arkaden verschiedene Kerzen. Beim Familiengottesdienst nahmen auch die Erstkommunionkinder mit ihren Taufkerzen daran teil und zogen unter festlichem Geläute mit Stadtpfarrer Peter König in die Pfarrkirche ein. Die Taufkerzen der Kinder wurden  da vor dem  Altar aufgestellt.  Zu Beginn des Gottesdienstes wollte der Priester von den Kindern wissen, welche Kerzen sie kennen. Es war schon erstaunlich, wie viele Antworten es da gab. Pfarrer König führte aus, dass Gott bzw. Jesus jeden von  uns  in allen Lebenssituationen nahe sein wird. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes, mitgestaltet von den Erstkommunionkindern und den Tischmüttern wurde immer wieder auf die Bedeutung der brennenden Kerzen als Zeichen für den auferstandenen Jesus hingewiesen. An Stelle der Predigt brachten die Kinder einige Gedanken über ihre Taufkerze vor. Am Ende des Gottesdienstes, nach dem Segen  und der Entlassung war es den Gottesdienstbesuchern möglich, den Blasiussegen  zu empfangen. 

Monika Kaspar