Marianamenprozession in Vilsbiburg

 

Zeitungsbericht pdf

 

 

wegen der Gottesdienste der Wallfahrt am 13. jeden Monats, bzw. wenn es ein Sonntag ist bereits am Samstag wurde in Vilsbiburg die Marianamensprozession bereits am Sa. 05.09. von der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt zur Wallfahrtskirche auf dem Berg vorverlegt. Wegen Corona fand nur eine kleine Abordnung - liturgischer Dienst, die 3 Bürgermeister der Stadt, Kirchenpfleger und PGR-Sprecher statt. Im vorgeschriebenen Abstand zog die kleine, betende Gemeinde betend durch die geschmückte Stadt zur Mariahilfkirche. Dort begrüßte Stadtpfarrer Peter König die mit dem Auto oder Fahrrad versammelten Gläubigen im Freien vor der Kirche die Gläubigen.

 

 

Während der napoleonischen Kriege bedrohte im Sept. 1796 ( also vor 224 Jahren) französische Truppen unsere Gegend und damit auch den Markt Vilsbiburg. So sollen damals nur mehr "drei Stunden entfernt" hier operiert haben. Um diese Gefahr abzuwenden wurde die Bürgerschaft vor dem Rat des Marktes Vorstellung mit der Bitte als Gelübde alle Jahre einen "Bit- oder Kreuzgang auf den hiesigen Maria-Hilf Berg anordnen zu wollen. So wollen wir auch heuer dieses Gelübde einlösen - ja wir erlebten im März/April dieses Jahres wie wichtig es ist, eine Fürsprecherin, eine sorgende Mutter zu haben in Zeiten, wo es nicht mehr möglich war Gottesdienste zu besuchen, Zeiten in denen der Coronavirus Gesundheit, Wirtschaft, Politik und den Glauben an Grenzen des Machbaren brachte. Hätten wir nicht alle einen Grund - wie unsere Vorgänger - eine Votivtage anzubringen. Maria hat geholfen, in einer Zeit der Pandemie. Ein Virus, nicht sichtbar machte uns atemlos. Brachte Vieles zum Erliegen, ließ uns Wochen der Angst, der Unsicherheit, der Panik erleben. Ich möchte Ihnen allen danken für Ihr heutiges Zeugnis im Glauben. Rufen wir auch in Freud und Leid. "O Maria hilf, o Maria hilf auch mir ein armer Sünder kommt zu dir. Im Leben wie im Sterben, lass uns nicht verderben. Steh uns bei im letzten Streit, o Mutter der Barmherzigkeit. Der Salesianerpater Peter Berger stand der Andacht vor und gab den eucharistischen Segen. Dabei kamen bereits die ersten Regentropfen, gab es doch für Vilsbiburg ab 19.30 bis 21.00 Uhr eine Unwetterwarnung. Schwarze Wolken standen über der Bergkirche,  die Andacht fand  im Freien statt.


Pfarrer Peter König