Sr. Polina zu 'Besuch in der Heimat in Vilsbiburg'

 

Tomsk, eine Stadt in Sibirien, circa 600.000 Einwohner, dort ist die wirken die Schwestern der Dienerin Jesu in der Eucharistie, zu dieser Ordensgemeinschaft gehört Sr. Polina. Tomsk ist circa 5.000 km von Moskau entfernt, die Flugzeit von München nach Tomsk beträgt 7 1/2 Stunden mit Umsteigen in Moskau. Die kath. Gemeinde zählt um die 600 Katholiken und Sr. Polina wirkt mit weiteren 3 Schwestern in der Gemeinde. Sie ist als Religionslehrerin am Gymnasium tätig, die anderen Schwestern helfen in der Seelsorge bei Kindern und Senioren, in der Sakristei. Der Orden SJE hat das Mutterhaus in der Nähe von Warschau/Polen, zählt derzeit 150 Ordensschwestern und wird in 2 Jahren 100 Jahre alt. Stadtpfarrer Peter König fragte bei Sr. Polina nach: "Wie ist die Situation in Sibirien mit Corona"? Sr. Polina meinte, die selbe Situation wie überall. Die Hygienevorschriften sind nicht ganz so streng. Viele Leute sind sehr einsam, haben Angst angesteckt zu werden, lassen niemanden in die Wohnung und so leiden sie an Einsamkeit. Sr. Palino feierte am 27. Januar dieses Jahres ihr 25-jährige Professjubiläum, jedoch wegen Corona in ganz kleinem Rahmen. Pfarrer Peter König gratulierte zu diesem Jubiläum und wünschte weiterhin Gottes Segen. Tief beeindruckt war der Pfarrer von Vilsbiburg, als Sr. Polina von ihrer Berufung erzählte. Die Ordensschwester brachte auch ein Geschenk aus Sibirien mit: Kaffee aus Pinien.


Pfarrer Peter König