Wallfahrtskirche besucht

 Pfarrheim-Senioren besuchten den Gäuboden

Nach eineinhalb Jahren unternahmen die Senioren der Pfarrei zusammen mit dem Seniorenteam Claudia Meyer, Annouka Hartmann, Irmgard und Sandra Sattler wieder einen Ausflug. Unter Beachtung der 3G-Regeln und unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen besuchten 25 Senioren und Stadtpfarrer Peter König die Wallfahrtskirche in Sossau. Seniorenteamleiterin Claudia Meyer und Pfarrer Peter König begrüßten alle Teilnehmer im Bus. Nach eineinhalb Stunden Busfahrt wurde das erste Ziel erreicht. Pfarrer König erzählte einiges Wissenswertes über die Kirche und hielt einen kurzen Gottesdienst ab. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche Maria Himmelfahrt ist eine Wallfahrtskirche im nördlich der Donau gelegenen Straubinger Ortsteil Sossau. Die Vorgängerkirche in Sossau wurde 1146 das erste Mal urkundlich erwähnt, weitere Berichte über diesen Bau existieren nicht. Das im 14. Jahrhundert entstandene, 1,09 Meter hohe, mit einem Brokatgewand umkleidete Gnadenbild aus Kalkstein stellt Maria mit dem Jesuskind dar. Mutter und Kind tragen barocke Kronen. Am Schluss bat der Pfarrer alle Mitfahrer sich unter dem Schutz Marias zu stellen und gemeinsam betete man das Mariengebet „Jungfrau Mutter Gottes mein“ und sangen ein Marienlied.

 Nach einer kurzen Weiterfahrt ging es zum Kaffeetrinken ins Wirtshaus Goldene Rad in Aiterhofen. Im Monat November gedenkt man vermehrt der Verstorbenen und an den Tod. So besuchten die Senioren den aus dem zwölften Jahrhundert stammenden Friedhof St. Peter in Straubing. Da es bereits dunkel war, zeigte Stadtpfarrer Peter König nur zwei der besonderen, historischen Grabsteine. Ein Grabstein mit einem gemeißelten Engel, der sein Hinterteil zur Stadt zeigt und damit über den Tod hinaus seine Einstellung zum Stadtmagistrat zeigt. Der zweite Stein zeigte die Aufschrift dem hochgeachteten Scharfrichter. Bei Helligkeit wären noch viele andere historische Grabsteine zu betrachten gewesen. Eine Halbtagesfahrt mit religiösen und kulturellen Höhepunkte. Beim Aussteigen bedankten sich etliche Senioren für den interessanten Nachmittag.

I. Sattler